Ganzkörper CT verbessert Prognose bei Schwerverletzten

Bei schwer verletzten Unfallopfern waren die Sterberaten einer Studie zufolge niedriger als prognostiziert, wenn frühzeitig eine Ganzkörper-CT durchgeführt worden war.
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Baby wiederbelebt - Ärzte Verurteilt

Paris. — In Orange, Südfrankreich, wurden Ärzte zu einer Geldstrafe verurteilt, weil sie ein schon für tot erklärtes schwerst geistig und körperlich behindertes Neugeborenes eine halbe Stunde wiederbelebt und so gerettet hatten. Den Eltern und dem Gericht zufolge war das ein „unvernünftiges Beharren, ohne die abzusehenden schweren Behinderungen zu berücksichtigen.
 

Die 10 wichtigsten Studien der Notfallmedizin

Auf der Internetseite des größten US-amerikanischen Notfallmedizin-Journals fand sich die Zusammenstellung der 10 wichtigsten Studien in der Notfallmedizin von Dr. Bledsoe. Diese sehr interessante Zusammenstellung wollen wir unseren Mitgliedern und Besuchern natürlich nicht vorenthalten!
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CT ist häufig überflüssig

Folgende Empfehlungen konnten aus den Ergebnissen abgeleitet werden: Bei Kindern unter zwei Jahren ist auf jeden Fall eine CT indiziert, wenn sie nur 14 GCS-Punkte haben, es andere Hinweise auf eine mentale Verände­rung gibt oder eine Schädelfraktur tastbar ist. Ist das nicht der Fall, so sollten die Ärzte prüfen, ob ein okzi­pitales, parietales oder temporales Hämatom zu sehen ist, ob das Kind für fünf oder mehr Sekunden ohne Bewusstsein war, ob ein schwerer Un­fallmechanismus stattgefunden hat oder ob sich das Kind nach Angaben der Eltern nicht normal verhält. Wer­den alle diese Fragen verneint, so kann nach Ansicht der Autoren auf ein CT verzichtet werden. Wird eine der Fragen bejaht, so muss der be­handelnde Arzt zwischen CT und Be­obachtung abwägen. Dabei sollten Faktoren wie die Erfahrung des Arz­tes, die Anzahl der bejahten Fragen, der Symptomverlauf während der Zeit in der Notaufnahme, das Alter des Kindes und die Meinung der El­tern berücksichtigt werden.Bei größeren Kindern gelten ein GCS­Wert von 14, andere Anzeichen einer mentalen Veränderung sowie Symp­tome einer Schädelbasisfraktur als si­chere Indikationen für ein CT. Bei Be­wusstseinsverlust, Erbrechen, einem schweren Unfallmechanismus oder schweren Kopfschmerzen sollten Ärz­te wiederum zwischen CT und Beob­achtung abwägen.

Pädiatrie/PHQuelle: Kuppermann, N. etal.: Lancet 2009; 374(9696), 1160-70  

 

Nach der Reanimation kühlen Kopf bewahren

Die therapeutische Hypothermie in der Postreanimationsphase sollte eigentlich Standard sein. Häufiges Problem ist die aufwendige Technik um einen Patienten auf ca. 32-34°C KKT zu kühlen und für mind. 24 Stunden dort zu halten. Mit RhinoChill der Firma BeneChill gibt es nun ein neues System. Das RhinoChill-System funktioniert durch Einbringen eines Kühlmittels auf die Nasenschleimhaut und erreicht damit eine rasche Kühlung des Gehirns. Da nur das eigentliche Zielorgan (Gehirn) gekühlt wird, entfallen auch ein Großteil der Nebenwirkungen (Gerinnungsstörungen, Infektgefahr, etc.) benechill_tech_200x273

 Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Herstellers:

www.benechill.com

 

 

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