In der Presse


Unterkühlung als Überlebenschance

INNSBRUCK – 17 Lawinentote gab es bis Mitte Februar im heurigen Winter in Österreich. Für mediales Aufsehen sorgte, dass am 4. und 5. Februar innerhalb von 24 Stunden gleich sechs Menschen den „Weißen Tod“ starben. Medizinisch gilt es noch Lücken zu schließen, um besser zu verstehen, was physiologisch bei einer Verschüttung passiert.
Quelle: Medical Tribune 8/2010 (Hannes Schlosser)

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Analgetika und deren Interaktionen mit Dauermedikamenten

In der letzten Ausgabe der "Geriatrie Praxis Österreich" fand sich folgender exzellenter Artikel über Analgetika und deren Wechselwirkungen mit Dauermedikamenten, wie Antidepressiva, Antihypertonika, etc. Dieser Artikel kann auch als Online-Fortbildung mit 2 DFP Punkten auf www.mein-dfp.at absolviert werden.
 

CT ist häufig überflüssig

Folgende Empfehlungen konnten aus den Ergebnissen abgeleitet werden: Bei Kindern unter zwei Jahren ist auf jeden Fall eine CT indiziert, wenn sie nur 14 GCS-Punkte haben, es andere Hinweise auf eine mentale Verände­rung gibt oder eine Schädelfraktur tastbar ist. Ist das nicht der Fall, so sollten die Ärzte prüfen, ob ein okzi­pitales, parietales oder temporales Hämatom zu sehen ist, ob das Kind für fünf oder mehr Sekunden ohne Bewusstsein war, ob ein schwerer Un­fallmechanismus stattgefunden hat oder ob sich das Kind nach Angaben der Eltern nicht normal verhält. Wer­den alle diese Fragen verneint, so kann nach Ansicht der Autoren auf ein CT verzichtet werden. Wird eine der Fragen bejaht, so muss der be­handelnde Arzt zwischen CT und Be­obachtung abwägen. Dabei sollten Faktoren wie die Erfahrung des Arz­tes, die Anzahl der bejahten Fragen, der Symptomverlauf während der Zeit in der Notaufnahme, das Alter des Kindes und die Meinung der El­tern berücksichtigt werden.Bei größeren Kindern gelten ein GCS­Wert von 14, andere Anzeichen einer mentalen Veränderung sowie Symp­tome einer Schädelbasisfraktur als si­chere Indikationen für ein CT. Bei Be­wusstseinsverlust, Erbrechen, einem schweren Unfallmechanismus oder schweren Kopfschmerzen sollten Ärz­te wiederum zwischen CT und Beob­achtung abwägen.

Pädiatrie/PHQuelle: Kuppermann, N. etal.: Lancet 2009; 374(9696), 1160-70  

 

Checkliste schützt vor Operationsproblemen

Eine einfache von der WHO veröffentlichte Checkliste für Chirurgen könnte Millionen Leben retten. Schwere Komplikationen ließen sich demnach um etwa ein Drittel senken, Todesfälle sogar um 40 %. Erfolge durch die Checkliste haben sich bereits in Industrieländern und Entwicklungsländern erzielen lassen. Der Checkliste zu Grunde liegt die Erfassung der Daten von 7700 Patienten aus acht Staaten.
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Fehler auf der Intensivstation

Eine im British Medical Journal veröffentlichte Studie über medizinische Fehler auf Intensivstationen rüttelt auf: Sie passieren häufig! Ein Fehlerberichtssystem vermag die Quote um 30 Prozent zu senken.

(MedicalTribune)

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Erste-Hilfe-Check am Schlüsselbund

Ein neuer Sensor zeigt Ersthel¬fern in wenigen Sekunden an, ob eine Wiederbelebung von Herzin¬farkt- oder Unfallopfern sinnvoll ist oder nicht. Diese Entwicklung des Instituts für Biomedizinische Technik am Karlsruher Institute of Technology ist so klein wie eine Nussschale und steht kurz vor der Serienreife.

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Patient mit neu aufgetretenem Vorhoflimmern

PADERBORN – Wenn Vorhofflimmern erstmals auftritt, stellen sich zwei Fragen: Liegen kardiale oder extrakardiale Ursachen vor? Und: Soll die Arrhythmie aktiv beendet oder akzeptiert werden?
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Zeitumstellung beschert Myokardinfarkte

Stockholm – Der Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit bringt nicht nur den Biorhythmus vorübergehnd aus dem Gleichgewicht, er hat auch Einfluss auf das Herzinfarktrisiko. Das ergab eine schwedische Untersuchung.
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