Alkoholisierte Patienten stellen Ärzte und Rettungsteams vor besondere Herausforde­rungen: Was ist zu tun, wenn der Patient die Behand­lung verwei­gert? Welche Handlun­gen sind bei aggressiven und gewalttä­tigen Patienten aus rechtlicher Sicht zulässig? Zwar gibt es keine Universallösung für alle denkbaren Problemsituationen. Doch erfahren Sie hier an­hand dreier häufiger Fallbeispiele die typischen Fall­stricke.

Ob nach einer schwerwiegenden Belastung reaktive Erkrankungen wie Angststörungen und Depressionen entstehen, ist von vielen Faktoren abhängig. Abgesehen von der Art und Schwere der Belastung selbst spielen auch die Ereignisse nach der Belastung, die Reaktionen des Umfelds, eine oft unterschätzte Rolle. Univ.-Prof. Dr. Thomas Wenzel von der Klinischen Abteilung für Sozialpsychiatrie an der MedUni Wien brachte am Symposium „Folgen von Stress, Trauma und Belastungen“ das Beispiel einer jungen Frau, die nachts auf der Straße überfallen und sexuell angegriffen wurde. Kommt sie nach dem Ereignis nach Hause, so wird sie stark verwirrt und belastet, jedoch noch nicht vom Zustand eines Traumas betroffen sein.

Für das Risiko der Arrhythmiebildung ist vor allem die QT-Zeit wichtig. Sie ist der zeitliche Abstand vom Beginn der Q-Zacke bis zum Ende der T-Welle und wird im EKG als einfaches Maß für die Dauer der Repolarisation gewertet. Durch eine Hemmung kardialer Kalium- Kanäle kann dieser Messwert im EKG verlängert werden. Es besteht entweder ein genetisch bedingtes oder durch Medikamente induziertes Long-QT-Syndrom (LQTS), das Ausgangspunkt für Torsade-depointes- Arrhythmien sein kann.

ATHEN - Wegen Übelkeit

und Erbrechen kamen ein 68-jähriger Mann und sein 28-jähriger Sohn in die Notauf­nahme. In den EKGs der Män­ner zeigte sich ein kompletter AV-Block bei Vorhofflattern. Auslöser war das Frühstück.

Für das Syndrom des gebrochenen Herzens wurde ein Biomarker gefunden. MikroRNAs erleichtern die Differenzialdiagnose zwischen einem Herzinfarkt und der TakotsuboKardiomyopathie.