Soll man Patienten nach einer Reanimation außerhalb des Krankenhauses auf der Intensivstation herunterkühlen, um neurologische Defizite zu reduzieren? Nachdem in Deutschland die aufwändige Technik endlich etabliert ist, zeigte die bisher größte randomisierte Studie zu dieser Fragestellung keinen Vorteil für die Patienten.

Herzrhythmus-Störungen. Energy-Drinks haben im Vergleich zu üblichen Getränken mit gleichem Koffeingehalt eine durchschlagendere Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist auch sechs Stunden nach dem Konsum noch erhöht.

Koffeinmengen unter 400 mg gelten der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) zufolge als ungefährlich für den menschlichen Organismus. Ob allerdings die Zusatzstoffe in Energy-Drinks die Wirkung der Getränke beeinflussen können, darüber ist bislang noch wenig bekannt.

In einer randomisierten doppelblinden, koffeinkontrollierten Cross-over-Studie haben Dr. Emily Fletcher vom David Grant Medical Center, Travis AFB, und Kollegen jetzt die Wirkung von Energy-Drinks auf Blutdruck und EKG untersucht (Emily A. Fletcher et al., J Am Heart Assoc. 2017;6:e004448).

"Erhalten Kinder bereits im Volksschulalter professionelle Erste Hilfe-Ausbildung, wirkt das nachhaltig positiv. Daher ist die Schulung bereits in jungen Jahren enorm wichtig", sagt Fritz Sterz von der Universitätsklinik für Notfallmedizin der MedUni Wien anlässlich des Schulbeginns in dieser Woche. Das unterstreichen
auch die Ergebnisse einer aktuellen Arbeit der Diplomandin Katrin Steiner von der MedUni Wien. Die Anästhesistin und Notfallmedizinerin konnte zeigen, dass Volksschulkinder, die in der ersten und vierten Schulstufe eine Erste Hilfe-Schulung erhalten, ausgezeichnete Werte etwa im Umgang mit dem Defibrillator oder bei
der Herzdruckmassage erzielen.

Neue Studie: Bei Sportlern verläuft ein Stillstand des Herzens viel seltener tödlich.

Menschen, die während oder kurz nach sportlichen Aktivitäten einen Herzstillstand erleiden, haben eine dreimal so hohe Überlebenschance wie Personen, die außerhalb eines sportlichen Zusammenhangs Herzstillstand-Opfer werden. Das zeigen die Auswertungen der ARREST-Studie, die in einer Datenbank alle Reanimations-Einsätze in der Region Amsterdam (Niederlande) und Umgebung mit rund 2,4 Millionen Einwohnern erfasst und auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in München präsentiert wurde.

Wenn es kuschelig warm ist, fühlen sich Neugeborene wohler und reagieren auf schmerzliche Eingriffe mit weniger Gebrüll als bei den üblichen Beruhigungsversuchen mit einem Schnuller oder ein paar Tropfen Zuckerlösung im Mund. Dies ergab eine US-Studie, in der die drei Methoden im Zusammenhang mit einer Impfung miteinander verglichen wurden.
Abgesehen von der Wirkung der Mutter galten bislang Schnuller und ein paar Tropfen süße Lösung als hilfreich, wenn ein Baby einer schmerzhaften Prozedur ausgesetzt war. Nun hat sich in einer prospektiven und randomisierten US-Studie eine weitere Methode als wirksam erwiesen (Gray, L. et al. Warmth is analgesic in healthy newborns. Pain 2012; 153(5):960-966).

Unterkategorien