Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für einen medizinischen Notfall: Im Schnitt sind 21% der in die Notaufnahme eingelieferten Patienten Senioren, die unter Herzproblemen leiden oder einen Sturz hinter sich haben. Umfassende Aufklärung kann helfen, das Risiko für einen Notfall zu senken.1

Alarme sind nach wie vor im klinischen Alltag der Goldstandard zur Überwachung der Lebensfunktionen von Patienten: Sie sind unerlässlich für die Patientensicherheit und erleichtern die Arbeit der Mitarbeiter. Gleichwohl gibt es auch eine Kehrseite der Medaille: Jeder Intensivpatient und dessen Behandlung verursachen Studien zufolge mehr als 6 Alarme pro Stunde, wovon bis zu 90 Prozent Fehlermeldungen sind. Darauf weisen der Anästhesist Dr. med. univ. Benedikt Lorenz und seine Kollegen vom Universitätsklinikum Essen in einer aktuellen Publikation hin.1