Forschung

Wer überlebt das Polytrauma?

Dicke und Dünne haben schlechte Chancen

HAMBURG – Die Mortalität nach Polytrauma ist sowohl bei adipösen als auch bei untergewichtigen Patienten erhöht. Die Verletzungsmuster unterscheiden sich aber.

Immer mehr Menschen sind übergewichtig oder adipös, und das spiegelt sich auch zunehmend im Kollektiv polytraumatisierter Patienten wider, schreiben Dr. MICHAEL HOFFMANN und Mitarbeiter von der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf im „Unfallchirurg".

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Tod nach Entlassung aus einer Notfallambulanz

In einer Studie amerikanischer Forscher wurden Faktoren untersucht, die mit einem besonders hohen Risiko verbunden sind, dass ein Patient innerhalb von sieben Tagen nach Inanspruchnahme einer Notfallambulanz verstirbt. Dazu wurden Daten von 475.829 erwachsenen Patienten mit 728.312 Behandlungen in zwölf Notfallambulanzen aus den Jahren 2007 und 2008 ausgewertet.

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Reanimation durch Laien

CHICAGO — Werden mehr Laien in die Reanimation eingewiesen, so schwindet die Scheu, im Notfall einzugreifen. In Dänemark hat man so die Überlebensrate gesteigert.

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Plötzlicher Herztod bei Marathonläufern

Die Zahl der Menschen, die an einem Halbmarathon- oder Marathonlauf teilnehmen, hat sich innerhalb von zehn Jahren verdoppelt. Da Läufern immer wieder während des Wettrennens einen Herz-Kreislauf-Stillstand erleiden, stellt sich zunehmend die Frage nach der Sicherheit dieses Sports.

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Frauen brauchen andere Defis

Toronto - Ein neues Geschlechterproblem in der Kardiologie haben kanadische Forscher entdeckt. Frauen, die wegen gefährlicher Arrhythmien einen Defi brauchen, kommen bei der Therapie ein-deutig schlechter weg.

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Benzodiazepine i.m. oder i.v. beim Status epilepticus?

Der Status epilepticus (generalisierte tonisch-klonische Anfälle) ist ein neurologischer Notfall. Er ist durch die Dauer des epileptischen Anfalls oder einer Serie davon definiert (1). Die deutsche Leitlinie beschreibt die Unterbrechung des Krampfanfalls als „vorrangiges Therapieziel" und empfiehlt die i.v. Injektion von Benzodiazepinen und bei fehlendem i.v. Zugang die rektale Gabe. Die i.m. Applikation wird ebenfalls erwähnt: „Falls indiziert, Midazolam i.m.... möglich".

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